A Tempo

Das "A Tempo" ist ein Renner für alle, die Trinkspiele mögen und sich gerne darin messen möchten, wie schnell man sein Gemäß leeren kann.
Prinzipiell ist das "A Tempo" eine Stoppuhr, die die Zeit zwischen Abheben des Glases und dem Aufsetzen desselben misst.



Die entsprechende Schaltung dazu ist recht einfach, bietet jedoch dank MikroController viel Raum für Experimente und Weiterentwicklungen.



Das Konzept ist einfach: Der Controller steuert die dreistellige 7-Segement Anzeige an, lässt sich durch einen Taster zurücksetzen und erkennt über einen weiteren Taster, ob sich das Glas auf dem Gehäuse befindet oder nicht.

Bedienung

Die Bedienung des Gerätes ist ebenso einfach. Nach dem Einschalten oder nach einem RESET wird wartet der Controller zunächst darauf, daß ein Glas
auf den Teller gesetzt wird. Zu dem Zeitpunkt zeigt das Display noch nichts an. Der Controller meldet quasi "Auf die Plätze!".
Wird nun ein Glas auf den Teller gesetzt, so wechselt der Controller in den Modus "Fertig!" und zeigt auf dem Display drei Nullen ("0.00") an.
Wird nun das Glas aufgenommen ("LOS!") beginnt das "A Tempo", die Hundertstel-Sekunden zu zählen. Selbstverständlich wechselt die Anzeige bei Erreichen von 10s dazu über, nur noch Zehntel-Sekunden zu zählen (z.B. "12.3"). Werden jedoch über 99.9 Sekunden benötigt, so fängt das "A Tempo" wieder von vorne an.

Die anschliessende Nagelprobe muss jedoch noch von einem Unparteiischen durchgeführt werden. :-)

Experimentiermöglichkeiten

Zunächstmal empfiehlt es sich, für weitere Experimente den Quellcode von Assembler in C zu übersetzen. Dadurch wird das Weiterentwickeln sicherlich
komfortabler und weitere Funktionen lassen sich leichter und schneller implementieren. Zudem dürfte es für den verwendeten Atmel Controller allerlei Software Bibliotheken finden lassen, so daß man sich viel Arbeit sparen kann.

Eine Möglichkeit, mit der sich experimentieren liesse, wäre der Einsatz eines lichtempfindlichen Widerstands (LDR) zur Erkennung, ob das Glas auf dem Tisch steht oder nicht.
Über einen AD-Eingang des Atmels liesse sich leicht die Spannung über dem LDR erfassen und zwar einmal mit und einmal ohne Glas. Zu Beginn des Spiels (also nach einem Reset) müsste man dann den Controller einmal "anlernen", also einmal mit und einmal ohne Glas messen lassen. Damit stehen dann zwei AD-Wandlerwerte fest, mit denen eine Auswertung für Trinken-Start und Trinken-Ende möglich sein sollte.

Darüber hinaus bietet der Atmel natürlich die Möglichkeit, die "Best-Of" Werte im EEPROM zu speichern. Somit kann man auch nach dem Ausschalten des Geräts immer wieder mit seiner persönlichen Bestleistung pralen :-).

Der Atmel hat ja auch noch eine serielle Schnittstelle. Hiermit lässt sich natürlich sehr viel machen:

Der Phantasie des Hard- und Software begabten Trinkers sind hier keine Grenzen gesetzt.
Wer also gerne weiterentwickeln möchte, hier wie üblich Schaltplan, Board und Source-Code: A Tempo Archiv